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Warum ich kein Christ bin

 

 

 

Ist die Bibel Gottes Wort? Auf diesem Blatt nenne ich Gründe, warum die Bibel für mich nur ein menschliches (und kein göttliches) Werk sein kann. Ich lade dich ein, mitzumachen, in dem du versuchst, meine Argumente zu beantworten. Wenn du keine findest, dann frag andere Christen. Die Christen müssen Evangelisation machen. Diesmal findet das Gegenteil statt: ein Ungläubiger kommt zu Ihnen. Was mich bewegt: mein Interesse an Religionen und Debatten darüber, meine Liebe zur Wahrheit (ich habe genug von der vorhandenen religiösen Propaganda), und meine Lust, Werte aus einer anderen Zeit, die als universales und für immer geltendes Dogma vorgestellt sind, die mehr Unglück als positive Dinge mit sich gebracht haben, die jeden Fortschritt verhindern (auch wenn das im Christentum nicht so schlimm wie bei anderen Religionen ist), durch die Information zu bekämpfen. Keine einzige Lehre, keine einzige Ideologie auf der Erde kann behaupten, vollkommen zu sein. Jede hat ihre Nachteile, ihre Unvollkommenheiten. Irgendwann werden sich die Menschen verändern, und in der Lage sein zu verstehen, dass ein Teil unakzeptabel ist. Deshalb ist es gefährlich zu glauben (schlimmer: glauben zu müssen, um „gerettet zu werden“), dass eine Ideologie von Gott kommt, perfekt, überall und für immer gültig ist. Die Auswirkung von so einem Glauben kann dramatisch sein. Dieses Blatt ist eine Zusammenfassung, und für etwa jedes behandelte Thema gibt es ein Link zu einer entsprechenden Seite von http://www.anti-religion.net, damit Sie die jeweiligen Themen erforschen können. I Die Bibel ist widersprüchlich Die Bibel enthält viele Widersprüche (die sowohl mit historischen Texten als auch mit der Lehre zu tun haben). Meistens kann man mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogene Erklärungen finden, wenn man um jeden Preis glauben will. Aber man kann nicht sagen, dass das Problem dadurch zufriedend gelöst wird, und es ist ganz klar, dass manche Bücher der Bibel angesichts der Lehre und/oder der Geschichte unvereinbar sind. Auf der Website Anti-Religion werden folgende Widersprüche behandelt: Jesus Auferstehung, Tod, Geburt, und Paulus Betrug. Das findest du auf folgender Seite: http://www.anti-religion.net/widersprueche_bibel.htm . II Was ist die Bibel? Wie kann die Bibel solche Widersprüche enthalten? Sie ist kein homogenes Buch, sondern eine Sammlung von Büchern, die von ganz unterschiedlichen Menschen geschrieben wurden, die nicht unbedingt der selben Meinung über Gott waren, nicht unbedingt die selbe Theologie und das selbe Ziel hatten. Es gab keinen Grund, diese Bücher zusammen in die selbe Sammlung zu setzen. Manche haben sich im Laufe der Zeit in manchen Gemeinden durchgesetzt, aber erst am Ende des IV. Jahrhunderts wurden die 66 Bücher der aktuellen protestantischen Bibel offiziel ausgewählt, und „Gottes Wort“ genannt. Davor existierte die Bibel nicht. Für manche Bücher stimmten alle Bischöfe überein. Für andere aber stritten sie: manche waren der Meinung, dass sie in die Bibel gehören mussten, während andere glaubten, dass sie nur Ketzerei waren. Protestanten glauben nicht an die unfehlbare Kirche, doch sollen sie glauben, dass die Kirche bei dieser riskanten Aufgabe unfehlbar gewesen ist. Ausgerechnet diese Kirche, die dem römischen Kaiser unterworfen war (die Pfarrer, die eine andere Meinung als der Kaiser hatten, wurden manchmal durch das Exil bestraft). Die Bibel als ganze behauptet nirgendwo, Gottes Wort zu sein. Ein paar Bücher der Bibel behaupten, es zu sein, aber es gilt nicht für die anderen Bücher. Manche Autoren von Büchern, die heute in der Bibel sind, wären bestimmt schockiert gewesen, wenn sie gewusst hätten, was für Bücher neben ihren heute in der Bibel stehen. Manche Autoren von biblischen Büchern hält man für bekannt (auch wenn oft Zweifel bzw. Verdacht besteht), andere aber gelten als unbekannt, da ihre Bücher anonym sind. III Der Paulus hat Jesus Religion verraten Das heutige Christentum entspricht nicht dem der synoptischen Evangelien. Der Paulus hat die Jünger betrogen. Das ist in der Bibel klar: http://www.anti-religion.net/paulus.htm (Seite im Bau). Paulus Lehre ist mit Jesus Lehre der synoptischen Evangelien oft nicht vereinbar. Und der Paulus verdreht Verse des alten Testamentes, um seine Botschaft zu rechtfertigen. Die Jünger haben Gerüchte über den Paulus gehört, aber sie halten sie für falsch. Und vor den Jüngern tut der Paulus als ob, damit sie weiter denken, dass die Gerüchte über ihn falsch sind, und dass er die selbe Religion als sie verbreitet. IV Unehrlichkeit der Autoren des neuen Testamentes über die „Prophezeiungen zu Jesu“ Die Autoren des neuen Testaments zitieren oft Auszüge des alten Testamentes, um zu „beweisen, dass Jesus-Christus der erwartete Messiah war“. Diese Auszüge sind angeblich Prophezeiungen zu Jesus Leben. Aber wenn man den Kontext dieser Zitate betrachtet, sieht man ein, dass sie sich nicht auf Jesus beziehen können, dass es große Probleme stellt, sie auf ihn zurückzuführen. Noch schlimmer: manche Berichte des neuen Testamentes, die von unterschiedlichen Autoren geschrieben worden sind, stehen im Widerspruch zueinander, aber (Gott sei dank, es ist das wichtigste ;-) ), in beiden Fällen sind die „Prophezeiungen“ „erfüllt“, zwar nicht auf der selben Weise, aber erfüllt. Diese Schriftsteller des neuen Testamentes haben offenbar eine Liste von „Prophezeiungen“ zu Jesus Leben gemacht, und dann eine Biographie von Jesus erfunden, die diese „Prophezeiungen“ in Erfüllung gehen ließ (ohne sie auf der selben Weise erfüllen zu lassen, da sich die einzelnen Autoren nicht alle kannten, und nicht alle übereinstimmten). Sie haben auch den Sinn von Auszügen aus dem alten Testament verdreht, um andere „Prophezeiungen“ zu Jesu zu schaffen. Ein Artikel darüber: http://www.anti-religion.net/prophezeiung_jesus.htm . V Die unerfüllten Prophezeiungen des alten Testaments Das alte Testament enthält auch verschiedene „Prophezeiungen“ über verschiedene andere Ereignisse, die später stattfinden sollten: Zerstörungen von Städten, von Ländern, Ende des Exils in Babylon, usw... Natürlich ist es nicht möglich, zu beweisen, dass diese Voraussagen vor ihrer Erfüllung geschrieben wurden. Dennoch gibt es auch Spezialfälle, "Prophezeiungen", die nicht von der Geschichte bestätigt wurden. Zum Beispiel hatte Hesekiel vorhergesagt, dass der König Nebukadnezar Tyrus erobern und zerstören würde, und dass die Stadt nie wieder gebaut wäre. Aber Nebukadnezar konnte nur Tyrus-Festland erobern, Tyrus-Insel konnte er nicht erreichen. Er hat die Stadt auch nicht plündern können. Dann verspricht ihm „Gott“ als Dank für seine Arbeit in Tyrus und als Ausgleich für seine umsonsten Anstrengungen, dass er Ägypten erobern wird. Das ist aber nicht passiert. Und Hesekiel hatte sogar vorhergesagt, dass das ganze Land Ägypten nach Nebukadnezars Angriff 40 Jahre lang absolut leer sein sollte, und weder Mensch noch Tier enthalten würde. Das ist nie passiert. Auch krass sind die unehrlichen Versuche von Josh Mac Dowell, der die entsprechenden Bibelstellen anders interpretiert, in dem er sorgfältig Verse verschweigt, die seine Interpretation ausschließen, allgemein sowohl die Verse als auch die historischen Ereignisse verdreht, um beim Leser, der nicht nachgeprüft hat, den Eindruck zu erwecken, dass es sich dabei eindeutig um erfüllte Prophezeiungen und Beweise für die Bibel handele. All dies kannst du hier finden: http://www.anti-religion.net/prophezeiungen_altes_testament.htm . VI Der Rassismus des alten Testamentes Das alte Testament enthält rassistische Vorschriften. Es leuchtet ein, dass eines der Ziele des Judentums den Nationalismus des Volkes zu fördern und zu rechtfertigen war (was bei den alten Religionen oft der Fall ist). „Gott“ befehlt den Israeliten, alle Völker des Landes Kanaan zu vernichten, um ihren Platz einzunehmen. Der Grund; sie beten einen anderen Götzen als Jahwe an (normal: nach dem alten Testament hat sich Jahwe nur den Israeliten und keinem anderen Volk offenbart). Die Madianiten müssen vernichtet werden, weil die Israeliten die madianischen Frauen schön gefunden haben, und sich von ihnen haben anziehen lassen. Wegen all diesem „Übel“, das die Madianiten den Israeliten angetan haben, muss das ganze Volk zerstört werden. Alle müssen getötet werden. Nur Jungfrauen behalten das Leben, die Israeliten dürfen sie heiraten (nachdem sie ihre ganze Familie getötet haben!). Ein Teil der Jungfrauen wird trotzdem getötet: das ist Gottes Teil (!) (menschliches Opfer!). Oder als Samson eine Wette mit Philistinen verliert: er muss ihnen 30 Kleider schenken. „Gottes Geist bemächtigt sich ihm“, heißt es in der Bibel, er geht nach Askalon, tötet 30 Philistinen, nimmt ihre Kleider, und schenkt sie denen, die die Wette gewonnen haben. Ein israelitischer Diener kann nicht wirklich den Status von einem Sklaven haben, und er kann nur 7 Jahre Diener bleiben, dann wird er befreit. Ausländer können aber versklavt werden, das ganze Leben Sklave bleiben, und ihre Kinder sind noch Sklaven. Das hat der „universale Gott“ befohlen. Ein Artikel darüber: http://www.anti-religion.net/rassismus_thora.htm . VII „Gott“ hat befohlen, dass nicht-jüdische Israeliten gesteinigt werden Ein großer Teil der Vorschriften des alten Testamentes sind unmoralisch. Zum Beispiel gibt Jahwe zwar keinen Beweis dafür, dass die Thora richtig ist und vom universalen Gott ist. Aber er hat ein gutes Argument gefunden, damit die Israeliten das Judentum nicht verlassen: wenn jemand einen anderen Götzen als Jahwe anbetet (das heißt: wenn jemand auf das Judentum verzichtet und eine andere Religion annimmt), muss er gesteinigt werden. Man lacht nicht über Jahwes Eifersucht! Ein Artikel darüber: http://www.anti-religion.net/apostasie_judentum.htm . Dies ist bei Christen nicht sehr bekannt, da sie das alte Testament mehr oder weniger für aufgehoben halten (zum Glück!). VIII Nach der Thora sind menschliche Opfern erlaubt! Nach Mose III sind menschliche Opfern nicht schlecht an sich. Es wird erst schlecht, wenn der Mensch für einen anderen Götzen als Jahwe geopfert wird. Der Kapitel 27 von Mose III berichtet unter anderem über die Regeln der menschlichen Opfern (vor allem das Ende, aber ich schlage Ihnen vor, den ganzen Kapitel zu lesen). Dann gibt es mehrere Beispiele: wie Jephte. Er verspricht „Gott“, ihm den ersten Menschen, der aus seinem Haus austreten wird, zu opfern, wenn er eine Schlacht gewinnt. „Gott“ lässt ihn die Schlacht gewinnen (obwohl er die Israeliten immer verlieren lässt, wenn ein Soldat selbst den kleinsten Fehler gemacht hat, zum Beispiel als einer einen ganz kleinen Teil der Beute für sich genommen hatte, verlor die israelische Armee immer die Schlacht, aber diesmal scheint „Gott“ zuzustimmen), Jephtes Tochter tritt als erste aus, sie wird für „Gott“ geopfert. Oder bei der Vernichtung der Madianiten: „Gott“ will auch seinen Teil an Jungfrauen (!). Sein Teil wird ihm geopfert (siehe oben). Ein Artikel darüber: http://www.anti-religion.net/menschliche_opfern.htm . IX Wissenschaftliche Fehler der Bibel Die Bibel enthält wissenschaftliche Fehler. Zum Beispiel basiere die Erde Pfeilern, heisst es in Hiob. Hiob 38:4-6 "Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sag mir’s wenn du so klug bist! Weißt du, wer ihr das Maß gesetzt hat oder wer über sie die Richtschnur gezogen hat? Worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt?" Die Erde sei vor dem Himmel, die Vegetation vor den Sternen, dem Mond und der Sonne geschafft worden (etwa der selbe Fehler wie im Koran): http://www.bibel-online.de/ (und dann I. Mose 1:1-8 lesen. Mehrmals wird von einem großen Monstrum der Meere gesprochen, das Leviathan heißt: http://www.anti-religion.net/levianthan_d.htm . Gott habe ihn geschaffen, um mit ihm zu spielen, oder nach der Schaffung der Welt habe er ihn besiegt. Der Leviathan stammt aus uralten babylonischen Legenden. X Der Glaube als Pflicht, um der Hölle zu entgehen Ein großes Problem des Christentums besteht in die Bedingung, um der endgültigen Hölle zu entgehen. Man soll nicht gute Taten machen, sondern glauben, dass die Geschichte, die uns erzählt wurde, richtig ist. Dieses Dogma wurde von den ersten Christen erfunden, um die anderen Christen davon abzubringen, ihre Religion in Frage zu stellen. ihre Religion in Frage zu stellen. Dem Christ wird gesagt, Satan sei schlau und könne Freunde, seine eigene Familie, oder selbst seinen eigenen Verstand benutzen, um ihn zu Fall zu bringen. Dieser Glaube verhindert die geistliche Ehrlichkeit. Er ist wie ein psychologisches Gefängnis, und entzieht den Gläubigen seiner intimen Gedankenfreiheit. Der Christ muss überzeugt bleiben, dass die Aussagen der Bibel die Wahrheit sind. Wenn er nicht weiß, ist er angesichts der biblischen Kriterien verloren, und er wird ewig bestraft werden! Ganz egal, was die Tatsachen sind, ist diese Überzeugung eine Pflicht. Der Christ darf nicht vermuten, dass er irren könnte und seine Meinung über die Bibel sich ändern könnte. Jeder Hinweis, dass die Bibel nicht Gottes Wort ist, wird als ein Angriff des Satans verstanden, und es sei eine gute Tat, der „Versuchung“ zu widerstehen. ZB: der Webmaster von anti-religion.net kennt einen Christen, der Ozeanographie studieren wollte. Nach einigen Monaten hat er die Universität verlassen, weil seine Dozenten Sachen sagten, die der Bibel widersprachen, und er hatte Angst um seinen Glauben gehabt. Oder Al Ghazali (Muslim): er hat auf seinen Beruf in einer Universität und auf die griechische Philosophie aus dem selben Grund verzichtet. Anderes Beispiel: der Webmaster von Anti-Religion, bevor er aus dem Christentum austrat: http://www.anti-religion.net/meine_geschichte.htm . Ich denke nicht, dass Gott uns nach unserer Überzeugung über Sachen, die wir nicht wissen können, beurteilt. Noch schlimmer: wenn man das „heilige Buch“ liest, sich darüber informiert, und Beweise findet, dass es nicht von Gott kommen kann. Findet es Gott gut, wenn man trotzdem weiter glaubt? Ist das eine „gute Tat“, trotz allen Beweisen zu glauben? Ist das das Kriterium, um der entgültigen Strafe zu entgehen und um gerettet zu werden? Und wenn man das nicht tut sollte man die endgültige Hölle verdienen? Ganz im Gegenteil, ich denke, Gott findet es besser, wenn man zugibt, dass man nicht weiß, wenn man nicht wissen kann. Er wird uns nicht nach unserem Glauben an eine bestimmte Religion beurteilen (und auch nicht nach unserem Glauben an ihn). Ein Artikel über den Glauben und den Zweifel: http://www.anti-religion.net/zweifel.htm . NB: nicht alle, die sich als „Christen“ bezeichnen, glauben, dass die Bibel die Wahrheit ist, Manche verneinen nicht ihre Fehler, und sind in der Lage, Abstand davon zu nehmen. Unter „Christen“ meine ich vor allem die wieder geborenen Christen, nicht die liberalen, die oft mit viel, was auf diesem Blatt steht, zustimmen.